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	<title>Der Skatverband Region München &#187; Skatgericht</title>
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	<description>Skat spielen in München</description>
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		<title>Skat austauschen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 09:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittelhand wird Alleinspieler und nimmt den Skat auf. Nachdem er zwei Karten gedrückt hat, legt er &#8211; ohne ein Spiel anzusagen &#8211; sechs Karten offen auf den Tisch. Danach nimmt er die bereits gedrückten Karten wieder auf und legt zwei andere Karten in den Skat. Nachdem der Alleinspieler die restlichen Karten aufgelegt hat, sagt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittelhand wird Alleinspieler und nimmt den Skat auf. Nachdem er zwei Karten gedrückt hat, legt er &#8211; ohne ein Spiel anzusagen &#8211; sechs Karten offen auf den Tisch. Danach nimmt er die bereits gedrückten Karten wieder auf und legt zwei andere Karten in den Skat. <span id="more-809"></span>Nachdem der Alleinspieler die restlichen Karten aufgelegt hat, sagt er schließlich Null ouvert an. Hat der Alleinspieler durch sein Vorgehen das Spiel sofort verloren? </p>
<p><strong>Entscheidung:  </strong>Nein. Das Spiel ist in der üblichen Weise durchzuführen. </p>
<p><strong>Begründung:</strong> Solange ein Spiel noch nicht angesagt ist, darf der Alleinspieler den Skat umdrücken. Das Auflegen mehrerer Karten durch den Alleinspieler noch vor der Spielansage »Null ouvert« ist zwar ungewöhnlich, hat aber nicht den sofortigen Spielverlust für ihn zur Folge. Um aber unnötige Streitereien zu vermeiden, muss auf eine regelgerechte Spielweise hingewiesen werden. Das heißt, also zunächst den Skat zu drücken, daraufhin das Spiel anzusagen und erst dann auszuspielen bzw. bei einem Null ouvert die zehn Karten aufzulegen. </p>
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		<title>Grand ohne Ansage</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 08:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alleinspieler in Vorhand nimmt den Skat auf, drückt zwei Karten und spielt, ohne das Spiel vorher anzusagen, den Kreuz-Buben aus. Die Gegenspieler geben Kreuz-7 und Kreuz-9 zu. Darauf reklamiert der Alleinspieler, dass Karo-Bube nicht bedient wurde. Er meint, wenn er den Kreuz-Buben ausspiele, bedeute das automatisch die Spielansage »Grand«. Was hat nun zu geschehen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Alleinspieler in Vorhand nimmt den Skat auf, drückt zwei Karten und spielt, ohne das Spiel vorher anzusagen, den Kreuz-Buben aus. Die Gegenspieler geben Kreuz-7 und Kreuz-9 zu. Darauf reklamiert der Alleinspieler, dass Karo-Bube nicht bedient wurde. Er meint, wenn er den Kreuz-Buben ausspiele, bedeute das automatisch die Spielansage »Grand«. Was hat nun zu geschehen? <span id="more-650"></span></p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Der Alleinspieler muss das Spiel ordnungsgemäß ansagen. Die Gegenspieler dürfen die auf den Kreuz-Buben zugegebenen Karten wieder zurücknehmen und durch andere Karten ersetzen. Danach ist das Spiel in der üblichen Weise durchzuführen. </p>
<p><strong>Begründung:</strong> Durch das Ausspielen des Kreuz-Buben ohne vorherige Spielansage zeigt der Alleinspieler keinesfalls automatisch an, dass er Grand spielt. Das Spiel muss vor dem ersten Ausspielen oder gleichzeitig damit oder unmittelbar danach angesagt werden. Da das im vorliegenden Fall nicht geschehen ist, dürfen die Gegenspieler die auf den Kreuz-Buben zugegebenen Karten wieder zurücknehmen und durch andere Karten ersetzen bzw. den Karo-Buben bedienen. Auf Grund der unterlassenen Spielansage kann sich der Alleinspieler auch nicht darauf berufen, durch das angeblich »falsche Bedienen« eines Gegenspielers das Spiel sofort gewonnen zu haben. Es muss vielmehr normal durchgeführt werden. </p>
<p>(Quelle: Entscheidungssammlung des DSKV mit freundlicher Genehmigung des Internationalen Skatgerichts.)</p>
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		<title>Falsche Skataufnahme</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/falsche-skataufnahme.html</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 08:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Während des Reizens nimmt ein Spieler im Irrglauben, Alleinspieler geworden zu sein, den Skat auf und steckt die beiden Blätter zu seinen 10 Handkarten. Zur gleichen Zeit protestiert der Spieler, der noch nicht gepasst hat. Muss der Spieler, der den Skat unberechtigt aufgenommen hat, die beiden Karten selbst wieder zurücklegen, auch auf die Gefahr hin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während des Reizens nimmt ein Spieler im Irrglauben, Alleinspieler geworden zu sein, den Skat auf und steckt die beiden Blätter zu seinen 10 Handkarten. Zur gleichen Zeit protestiert der Spieler, der noch nicht gepasst hat. Muss der Spieler, der den Skat unberechtigt aufgenommen hat, die beiden Karten selbst wieder zurücklegen, auch auf die Gefahr hin, dass er zwei Karten legt, die er nicht gefunden hat? <span id="more-648"></span></p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Können die zwei Karten des Skats nicht von allen Mitspielern eindeutig ausgemacht werden, hat der Kartengeber aus den vom Schuldigen gemischten 12 Karten zwei verdeckt als Skat zu ziehen. </p>
<p><strong>Begründung:</strong> Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass der Spieler, der den Skat vor Beendigung des Reizens aufgenommen hat, vom weiteren Reizen ausgeschlossen ist. Die anderen Mitspieler sind nicht mehr an ihr Reizgebot gebunden; sie können einpassen oder neu reizen (ISkO 3.3.9). Der unberechtigt aufgenommene Skat ist zurückzugeben. Kann er nicht von allen Mitspielern eindeutig ausgemacht werden, so muss im vorliegenden Fall der Kartengeber nach ISkO 3.3.10 aus den 12 Karten, die vom Schuldigen zu mischen sind, zwei verdeckt als Skat ziehen und dem Alleinspieler aushändigen. Danach ist das Spiel in gewohnter Weise durchzuführen und entsprechend seinem Ausgang zu werten. Der Alleinspieler hat keinen Anspruch darauf, dass ihm das Spiel sofort gutgeschrieben wird. Mit dem neuen Reizen hat er die Kenntnisnahme der 2 Karten im Skat durch einen Gegenspieler billigend in Kauf genommen. </p>
<p>(Quelle: Entscheidungssammlung des DSKV mit freundlicher Genehmigung des Internationalen Skatgerichts.)</p>
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		<title>Ansage &#8211; unverlierbar</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/ansage-unverlierbar.html</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem zweiten Stich zeigt der Alleinspieler den beiden Gegenspielern seine Karten mit der Bemerkung: »Ihr könnt nach meinen Karten weiterspielen. Das Spiel ist unverlierbar«. Die Gegenspieler bekommen aber noch einen Stich. Hat  der Alleinspieler gewonnen oder verloren? 
Entscheidung: Der Alleinspieler hat sein Spiel gewonnen. 
Begründung: Durch das Auflegen oder Vorzeigen der Karten ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem zweiten Stich zeigt der Alleinspieler den beiden Gegenspielern seine Karten mit der Bemerkung: »Ihr könnt nach meinen Karten weiterspielen. Das Spiel ist unverlierbar«. Die Gegenspieler bekommen aber noch einen Stich. Hat  der Alleinspieler gewonnen oder verloren? <span id="more-646"></span></p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Der Alleinspieler hat sein Spiel gewonnen. </p>
<p><strong>Begründung: </strong>Durch das Auflegen oder Vorzeigen der Karten ohne Abgabe einer zutreffenden Erklärung zeigt der Alleinspieler an, dass er alle weiteren Stiche macht. Trifft das nicht zu, gehören nach der oben genannten Bestimmung der ISkO alle Reststiche den Gegenspielern. Hier hat aber der Alleinspieler eine Erklärung abgegeben, aus der zweifelsfrei zu entnehmen ist, dass er keineswegs die Absicht hatte, alle Stiche zu machen. Vielmehr wollte er den Gegenspielern nur das Weiterspiel erleichtern bzw. nachweisen, dass sein Spiel unverlierbar ist. Bei dem angeführten Sachverhalt ist das Spiel für den Alleinspieler als gewonnen zu werten. </p>
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		<title>Grandouvert mit Skataufnahme</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/grandouvert-mit-skataufnahm.html</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 08:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alleinspieler hat nach Skataufnahme vier Buben, sieben Blätter in Karo und die Herz-7. Es ist klar, dass er einen Grand mit vieren, Schneider, Schwarz hat, sobald er die Herz-7 und eine beliebige andere Karte drückt. In der Euphorie über das großartige Spiel übersieht er die Herz-7 und drückt zwei Blätter in Karo. Danach legt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Alleinspieler hat nach Skataufnahme vier Buben, sieben Blätter in Karo und die Herz-7. Es ist klar, dass er einen Grand mit vieren, Schneider, Schwarz hat, sobald er die Herz-7 und eine beliebige andere Karte drückt. In der Euphorie über das großartige Spiel übersieht er die Herz-7 und drückt zwei Blätter in Karo. Danach legt er seine Karten auf und sagt »Grand ouvert« an. <span id="more-642"></span>Hat er das Spiel schon deshalb verloren, weil er ein Spiel ansagte, das er wegen der Skataufnahme gar nicht ansagen durfte? </p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Der Alleinspieler hat wegen der Spielansage »Grand ouvert« nicht verloren. Ihm ist aber nach ISkO 4.3.4 ein Grand mit vieren (240 Minuspunkte) abzuschreiben. </p>
<p><strong>Begründung: </strong>Wenn bei Spielen mit Skataufnahme »Hand«, »Schneider«, »Schwarz« und bei Grandspielen und Farbspielen »Offen« angesagt wird, so handelt es sich dabei um ungültige Spielansagen, die zwar nicht strafbar sind, aber sofort korrigiert werden müssen. Das gilt z.B. für die Ansage von Handspielen, wenn der Skat aufgenommen wurde. Wurde ein Grand- oder Farbspiel mit Skataufnahme als Hand- oder Ouvert-Spiel angesagt, muss dieses Spiel mit Skataufnahme durchgeführt und gewertet werden. </p>
<p>(Quelle: Entscheidungssammlung des DSKV mit freundlicher Genehmigung des Internationalen Skatgerichts.)</p>
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		<title>Skatgericht &#8211; Ausspiel nach falschem Bedienen</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/skatgericht-ausspiel-nach-falschem-bedienen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 23:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Bedienen]]></category>
		<category><![CDATA[Schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorhand spielt Grand mit zweien. Beim ersten Stich wird auf den Kreuz-Buben nur der Karo-Bube bedient und erst beim zweiten Stich auf den Pik-Buben der Herz-Bube. Jetzt wird festgestellt, dass ihn der eine Gegenspieler auf den Kreuz-Buben nicht bedient hat. Der Alleinspieler verlangt Weiterspiel. Muss dazu der zum zweiten Stich ausgespielte Pik-Bube gespielt werden oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorhand spielt Grand mit zweien. Beim ersten Stich wird auf den Kreuz-Buben nur der Karo-Bube bedient und erst beim zweiten Stich auf den Pik-Buben der Herz-Bube. Jetzt wird festgestellt, dass ihn der eine Gegenspieler auf den Kreuz-Buben nicht bedient hat. Der Alleinspieler verlangt Weiterspiel. <span id="more-457"></span>Muss dazu der zum zweiten Stich ausgespielte Pik-Bube gespielt werden oder kann der Alleinspieler das Spiel mit einer beliebigen anderen Karte fortsetzen? </p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Der Alleinspieler kann nach der Fehlerberichtigung das Spiel beim zweiten Stich mit einer beliebigen anderen Karte fortsetzen. </p>
<p><strong>Begründung:</strong> Falls bei einem Bedienfehler der Alleinspieler eine höhere Gewinnstufe erreichen will und daher Weiterspiel verlangt, muss vor dem Weiterspiel der Bedienfehler korrigiert werden. In dem genannten Fall erhält dann der Alleinspieler auf seinen Kreuz-Buben die beiden Buben der Gegenspieler. Zum zweiten Stich darf der Alleinspieler eine beliebige Karte ausspielen. Er ist also nicht verpflichtet, den Pik-Buben zu spielen. Ihn hat er vorher doch nur deshalb als zweite Karte gezogen, weil er annehmen musste, dass die beiden Buben der Gegenspieler in einer Hand sitzen. </p>
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		<title>Skatgericht &#8211; Null ouvert ohne Ansage des ouvert</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/skatgericht-null-ouvert-ohne-ansage-des-ouvert.html</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 23:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Null]]></category>
		<category><![CDATA[ouvert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alleinspieler sagt bei gereizten 22 nach Skataufnahme und ordnungsgemäßem Drücken »Null« an und deckt gleichzeitig die Karten zu einem unverlierbaren Null ouvert auf. Werden ihm 23 oder 46 Punkte gutgeschrieben? 
Entscheidung: Dem Alleinspieler werden 23 Punkte gutgeschrieben. 
Begründung: Nach ISkO 3.4.1 ist der Alleinspieler zu einer gültigen Spielansage verpflichtet. Sie muss vollständig sein, d.h. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Alleinspieler sagt bei gereizten 22 nach Skataufnahme und ordnungsgemäßem Drücken »Null« an und deckt gleichzeitig die Karten zu einem unverlierbaren Null ouvert auf. Werden ihm 23 oder 46 Punkte gutgeschrieben? <span id="more-454"></span></p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Dem Alleinspieler werden 23 Punkte gutgeschrieben. </p>
<p><strong>Begründung: </strong>Nach ISkO 3.4.1 ist der Alleinspieler zu einer gültigen Spielansage verpflichtet. Sie muss vollständig sein, d.h. ein Ouvertspiel muss angesagt werden, wenn es als Berechnungsstufe gewertet werden soll. Da die Ansage ouvert nicht erfolgt ist, kann dem Alleinspieler die Berechnungsstufe nicht gut geschrieben werden.<br />
(Quelle: Entscheidungssammlung des DSKV mit freundlicher Genehmigung des Internationalen Skatgerichts.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Skatgericht &#8211; Nichtauflegen beim Grand ouvert</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/skatgericht-nichtauflegen-beim-grand-ouvert.html</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 23:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alleinspieler in Mittelhand sagt Grand ouvert an, ohne seine zehn Handkarten aufzulegen. Vorhand spielt ein Ass aus. Der Alleinspieler, der diese Farbe nicht hat, sticht mit dem Pik-Buben. Hinterhand muss die ausgespielte Farbe bedienen. Nach Beendigung des ersten Stiches legen die Gegenspieler ihre Karten mit der Bemerkung auf den Tisch, der Alleinspieler habe sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Alleinspieler in Mittelhand sagt Grand ouvert an, ohne seine zehn Handkarten aufzulegen. Vorhand spielt ein Ass aus. Der Alleinspieler, der diese Farbe nicht hat, sticht mit dem Pik-Buben. <span id="more-451"></span>Hinterhand muss die ausgespielte Farbe bedienen. Nach Beendigung des ersten Stiches legen die Gegenspieler ihre Karten mit der Bemerkung auf den Tisch, der Alleinspieler habe sein Spiel verloren, da er seine Karten vor dem Ausspiel zum ersten Stich nicht aufgelegt habe. </p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Der Alleinspieler hat seinen Grand ouvert deshalb nicht verloren. </p>
<p><strong>Begründung: </strong> Jeder Skatspieler muss wissen, dass und wann die Karten aufzulegen sind. Ob es sich um ein offenes Spiel handelt, können die Gegenspieler aus der Spielansage erkennen. Wenn es die Gegenspieler zulassen, dass der Alleinspieler bei einem offenen Spiel seine zehn Karten nicht offen auf den Tisch legt, dann verzichten sie auf ein ihnen zustehendes Recht. Der Alleinspieler kann sich diesen Vorteil nicht ohne Zugeständnis der Gegenspieler verschaffen. Dabei ist es unerheblich, ob es bewusst oder unbewusst zu der Billigung gekommen ist.<br />
(Quelle: Entscheidungssammlung des DSKV mit freundlicher Genehmigung des Internationalen Skatgerichts.)</p>
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		<title>Skatgericht &#8211; Darf Gegenspieler Karten anfassen</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/skatgericht-darf-gegenspieler-anfasse.html</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 23:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Fall 1: Darf ein Gegenspieler bei einem Null ouvert in die nach Farben gruppiert und zugleich  in Folge geordnet aufgelegten Karten des Alleinspielers greifen? 
Entscheidung: Nein. 
Begründung: Nach ISkO 2.2.5 hat der Alleinspieler bei offenen Spielen seine zehn Handkarten deutlich sichtbar, nach Farben gruppiert und zugleich in Folge geordnet aufzulegen. Ist das nicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fall 1: Darf ein Gegenspieler bei einem Null ouvert in die nach Farben gruppiert und zugleich  in Folge geordnet aufgelegten Karten des Alleinspielers greifen? <span id="more-449"></span></p>
<p><strong>Entscheidung:</strong> Nein. </p>
<p><strong>Begründung:</strong> Nach ISkO 2.2.5 hat der Alleinspieler bei offenen Spielen seine zehn Handkarten deutlich sichtbar, nach Farben gruppiert und zugleich in Folge geordnet aufzulegen. Ist das nicht der Fall, dürfen die Gegenspieler die Kartenanordnung korrigieren. Daraus ergibt sich ganz klar, dass die Karten des Alleinspielers von den Gegenspielern nur dann berührt werden dürfen, wenn diese nicht den Vorschriften entsprechend aufgelegt worden sind. Geschieht das trotz vorschriftsmäßigem<br />
Auflegen der Karten, so ist das Spiel sofort zu Gunsten des Alleinspielers beendet. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Skatgericht &#8211; Ausspiel ohne Spielansage</title>
		<link>http://www.skat-muenchen.de/skatgericht-ausspiel-ohne-spielansage.html</link>
		<comments>http://www.skat-muenchen.de/skatgericht-ausspiel-ohne-spielansage.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 23:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Skatgericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Alleinspieler in Vorhand hatte nach ordnungsgemäßem Drücken eine Karte  ausgespielt, ohne ein Spiel anzusagen. Kann er die Ansage nachholen oder hat  er verloren? 
Entscheidung: Die Spielansage kann ohne spielrechtliche Folgen nachgeholt werden. 
Begründung: Ohne Spielansage ist eine ordnungsgemäße Spieldurchführung nicht möglich. Erforderlichenfalls müssen die Gegenspieler den Alleinspieler zu einer Spielansage auffordern. Aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Alleinspieler in Vorhand hatte nach ordnungsgemäßem Drücken eine Karte  ausgespielt, ohne ein Spiel anzusagen. Kann er die Ansage nachholen oder hat  er verloren? <span id="more-447"></span></p>
<p><strong>Entscheidung: </strong>Die Spielansage kann ohne spielrechtliche Folgen nachgeholt werden. </p>
<p><strong>Begründung:</strong> Ohne Spielansage ist eine ordnungsgemäße Spieldurchführung nicht möglich. Erforderlichenfalls müssen die Gegenspieler den Alleinspieler zu einer Spielansage auffordern. Aus der fehlenden Spielansage erwächst dem Alleinspieler nicht automatisch ein Spielverlust. </p>
<p>(Quelle: Entscheidungssammlung des DSKV mit freundlicher Genehmigung des Internationalen Skatgerichts.)</p>
]]></content:encoded>
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